Heide-und Freilichtmuseum in Walsrode
{FOTO Rischmannshof Heide-und Freilichtmuseum in Walsrode}
Das Heidemuseum "Rischmannshof" gehört zu den ältesten Freilichtmuseen in Deutschland. Die Hofstelle präsentiert neben dem Hallenhaus eine alte Schmiede, eine Schuhmacherwerkstatt, eine Tischlerei, eine Sattlerei und ein Backhaus. Außenstellen des Museums: Dorfmuseum Klein-Eailstorf und Schafstall in Krelingen. Das Museum bietet eine Brüggemann-Ausstellung, das Hermann-Löns-Zimmer und Stadtgeschichte.
GEÖFFNET 1. April bis 31.Oktober - Di bis Sa - 10 bis 12.30 Uhr und 13 bis 17 Uhr, So 13 bis 17 Uhr
EINTRITT Erw. 1,80 €, Kinder 0,70 €, Gruppen 1 €
FÜHRUNGEN nach Vereinbarung
BESONDERE AKTIONEN Museumsrallye, Sonderausstellungen, Anmietung möglich
Gedenkstätte der Heidmark
1936 wurde in der Heidmark der noch heute existierende Truppenübungsplatz Soltau-Bergen eingrichtet: 3.600 Einwohner von 500 Höfen mussten ihre Heimat verlassen. Der in Bad Fallingbostel wiedererrichtete Hof der Heidmark (ehemals Bockholtshof) erinnert an dieses Ereignis. 
Das Hallenhaus wird zu Veranstaltungen genutzt und beinhaltet eine Ausstellung über die Gründung des Truppenübungsplatzes. Zahlreiche Nebengebäude (Treppenspeicher, Bienenzaun) zeigen eine typische Hofanlage der Heidmark.
Öffnungszeiten:
täglich 15.30 bis 18 Uhr, Mo und Fr geschlossen
EINTRITT ist freiwillig
FÜHRUNGEN nach Vereinbarung
Die Frankenfelder Mühle in Rethem Auch komplette Mühlen können umziehen. Früher nutzte man vielerorts diese Möglichkeit, eine Mühle billig gebraucht zu erwerben, um sie dann auf eigenem Grund wieder aufzustellen. Die Stadt Rethem erlebte diese Praxis und kam so zu einem Wahrzeichen. Die Bockwindmühle im Londy-Park direkt an der Aller ist ursprünglich kein Rethemer Gebäude. Sie stand bis 1955 etwa 1 Kilometer vom Dorf Frankenfeld entfernt an der Grenze zur Feldmark Bosse auf einer Anhöhe.

1953 schenkte der ehemalige Landkreis Fallingbostel Rethem die Mühle, nachdem es der Verwaltung gelungen war, sie der Müllerfamilie Koch abzukaufen. Anlaß dieser Schenkung war die 600-Jahrfeier der Stadtrechtsverleihung an Rethem. Die Frankenfelder Bockwindmühle soll eine der ältesten erhaltenen Mühlen in Niedersachsen sein. Bauherr der Windmühle war 1594 Arndt von Honstedt, dem das Gut Frankenfeld gehörte und der Drost zu Nienburg und Burgmann zu Rethem war, ein Günstling des Herzogs von Celle, wie es in einer anderen Quelle heißt. Die neue Anlage gehörte zum Gut Frankenfeld und lag seinerzeit in der Gemarkung des Dorfes Bordesloh, aus dem später das Dorf Bosse hervorging. Aus der Gemeinheit des Dorfes wurden 25 Morgen herausgetrennt und zu der Mühle geschlagen, damit der Müller sich dort am Leben erhalten konnte. Bis 1851 war die Mühle verpachtet.
Erwähnt sind die Namen Hermann Dierking (1684), Johann Baltzer Dierking (bis 1732), der auch die Ahldener Mühle betrieb, dann bis 1812 Johann Heinrich Buhrdorf und ab 1812 Johann Heinrich Laue, Begründer der Müllerfamilie, die die Mühle 1851 dem Gut abkaufte. Die Erben dieser Familie Laue waren die letzten privaten Besitzer und Betreiber in Frankenfeld.
Die Heidenhofer Kapelle im Heide-Park Soltau:
Die Mess- und Betkapelle aus dem 16. Jahrhundert stimmt in wesentlichen Bestandteilen mit den nordischen "Stabkirchen" überein. Wiederaufbau 1972.
Öffnungszeiten: nach Vereinbarung: zu erfragen an den Kassen des Heide-Parks