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Sehenswürdigkeiten

Bockwindmühle Rethem

Die Frankenfelder Mühle in Rethem Auch komplette Mühlen können umziehen. Früher nutzte man vielerorts diese Möglichkeit, eine Mühle billig gebraucht zu erwerben, um sie dann auf eigenem Grund wieder aufzustellen. Die Stadt Rethem erlebte diese Praxis und kam so zu einem Wahrzeichen. Die Bockwindmühle im Londy-Park direkt an der Aller ist ursprünglich kein Rethemer Gebäude. Sie stand bis 1955 etwa 1 Kilometer vom Dorf Frankenfeld entfernt an der Grenze zur Feldmark Bosse auf einer Anhöhe.

Rethem-Müller

1953 schenkte der ehemalige Landkreis Fallingbostel Rethem die Mühle, nachdem es der Verwaltung gelungen war, sie der Müllerfamilie Koch abzukaufen. Anlaß dieser Schenkung war die 600-Jahrfeier der Stadtrechtsverleihung an Rethem. Die Frankenfelder Bockwindmühle soll eine der ältesten erhaltenen Mühlen in Niedersachsen sein. Bauherr der Windmühle war 1594 Arndt von Honstedt, dem das Gut Frankenfeld gehörte und der Drost zu Nienburg und Burgmann zu Rethem war, ein Günstling des Herzogs von Celle, wie es in einer anderen Quelle heißt. Die neue Anlage gehörte zum Gut Frankenfeld und lag seinerzeit in der Gemarkung des Dorfes Bordesloh, aus dem später das Dorf Bosse hervorging. Aus der Gemeinheit des Dorfes wurden 25 Morgen herausgetrennt und zu der Mühle geschlagen, damit der Müller sich dort am Leben erhalten konnte. Bis 1851 war die Mühle verpachtet.

Erwähnt sind die Namen Hermann Dierking (1684), Johann Baltzer Dierking (bis 1732), der auch die Ahldener Mühle betrieb, dann bis 1812 Johann Heinrich Buhrdorf und ab 1812 Johann Heinrich Laue, Begründer der Müllerfamilie, die die Mühle 1851 dem Gut abkaufte. Die Erben dieser Familie Laue waren die letzten privaten Besitzer und Betreiber in Frankenfeld.

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